Mittwoch 10.07.2024

Intensive gemeinsame Bemühungen führen zum Ziel

Zusätzliche 85 Plätze in der Vormittagsbetreuung an Kreuztaler Grundschulen geschaffen

Fellinghausen, Kredenbach, Eichen und Littfeld stocken auf.

Das Thema Vormittagsbetreuung hat in der letzten Zeit die Eltern Kreuztaler Grundschulen sehr beunruhigt. Der Rat der Stadt Kreuztal hatte im April einstimmig mit allen Fraktionen, auch der CDU, beschlossen, ab dem Schuljahr 2024/2025 die Aufnahmekapazitäten der Verlässlichen Vormittagsbetreuung und Tagesschule zu Gunsten der Aufnahmekapazitäten der OGS im Primarbereich sowie auf Grund der räumlichen Verhältnisse anzupassen. Diese Vorgehensweise entsprach dem Wunsch der Grundschulleitungen, um unter anderem die Weichen für den künftigen Rechtsanspruch auf einen Ganztagsbetreuungsplatz zu stellen.

Die Eltern wünschten aber für das kommende Schuljahr mehrheitlich einen Platz in der Verlässlichen Vormittagsbetreuung bis 13.00 Uhr und der Tagesschule (an bis zu zwei Nachmittagen pro Woche). Plätze in der Offenen Ganztagsschule bis 15.00 Uhr blieben dagegen frei. Diese müssen die Kinder nämlich verbindlich jeden Tag besuchen.

Nun teilt der Bürgermeister Walter Kiß mit, dass nach intensiven Gesprächen der Kreuztaler Stadtverwaltung mit den betroffenen Schulleitungen und dem Maßnahmenträger insgesamt 85 zusätzliche Betreuungsplätze im Bereich der Verlässlichen Vormittagsbetreuung und Tagesschule geschaffen werden. Damit kann der überwiegende Teil des Bedarfes abgedeckt werden. Bürgermeister Kiß erläutert weiter: „Um dem tatsächlichen Betreuungsbedarf bestmöglich gerecht zu werden und den Eltern nach den Sommerferien Planungssicherheit zu bieten, haben wir nun innerhalb kürzester Zeit alle Hebel in Bewegung gesetzt, um so viele zusätzliche Plätze wie möglich zu schaffen, auch wenn leider nicht alle Wünsche berücksichtigt werden können“.

Besonders in Fellinghausen, Kredenbach, Eichen und Littfeld konnte die Zahl der Betreuungsplätze deutlich erhöht werden.

 

Leider hatte die CDU Fraktion in den sozialen Netzwerken in populistischer Manier versucht, sich als Problemlöser für dieses Thema darzustellen, aber nur der Bürgermeister und die Verwaltung waren in der Lage, eine kurzfristige Lösung zu erarbeiten.

Der CDU Fraktionen ist zu raten bei ihren Landtagsabgeordneten sowohl für die Auflösung der starren OGS-Bestimmungen zu werben, als auch dafür zu plädieren, dass die Stadt eine angemessenen Unterstützung für den Ausbau des Betreuungsanspruches ab 2026 vom Land erhält. Hier muss Kreuztal nämlich 22 Millionen Euro investiert, von denen das Land noch nicht einmal 1,5 Millionen übernimmt!