Freitag 20.08.2021

Eichen und Krombach im Blick

3. Besuch beendet die Sommerreise 2021 der SPD-Fraktion Kreuztal

der Mensatrakt

Die diesjährige Sommerreise beendete die SPD Fraktion Kreuztal in Eichen und Krombach. Zunächst begrüßten die Schulleiter Thomas Bosch, Adolf-Wurmbach-Grundschule, und Matthias Daub, Hauptschule Eichen, die Fraktionsmitglieder auf dem noch zwei Jahre lang doppelt genutzten Gelände der ehemaligen Hauptschule. Die Hauptschule hat aktuell vier Klassen der Jahrgangstufe 9 und 10, sowie Fördergruppen am Standort in der Eichener Straße. Ca. 70 Schüler besuchen diese Schule derzeit und können ihre Schulzeit dort beenden. Die in den Sommerferien umgezogene Grundschule unterrichtet an ihrem Eichener Standort in sieben Klassen 160 SchülerInnen, davon fünfzig in den Eingangsklassen. Unterstützt mit dreihundertfünfzigtausen Euro Fördermitteln wurde der Atriumstrakt des Hauptschulgebäudes den Bedürfnissen der Grundschüler entsprechend für insgesamt etwa neunhundertfünfzigtausen Euro umgebaut. Beide Schulleiter bedankten sich bei Stadtbaurätin Christina Eckstein und Hochbauamtsleiter Frieder Bosch für die gute Zusammenarbeit und die hervorragende Unterstützung der Stadt bei Umbau und Umzug. Alle Klassenräume der Grundschule und die Verwaltungsbüros wurden neu hergerichtet sowie der Brandschutz, die energetische Aufwertung nebst den Toilettenanlagen erneuert. Bereits im vergangenen Jahr wurde der OGS-Bereich aufgewertet, der seit einem Schuljahr schon von der Grundschule genutzt wird. Die großzügige Mensa versorgt beiden Systeme gemeinsam. Eine neue Spiellandschaft schmückt den Grundschulpausenhof und schafft den Kindern bald attraktive Bewegungsmöglichkeiten. Durch die bauliche Erneuerung hat die Schule nun die besten Voraussetzungen für die Förderung von behinderten Kindern. Bis auf einige kleinere Arbeiten entsprechen jetzt beide Standorte der Adolf-Wurmbach-Grundschule dem neuesten Stand.

Zweite Station war der Rohbau des Feuerwehrgerätehauses Krombach. Architekt Peter Bosch und Thorsten Schreiber, Wehrführung Kreuztal, führten die KommunalpolitikerInnen durchs Gebäude. Vier Jahre sind seit den ersten Planungen vergangen. Obwohl die Stadt, der Bauherr und die Feuerwehr zielorientiert zusammen arbeiteten, verzögerte sich die Umsetzung wegen zahlreicher, oft nicht nachvollziehbaren Auflagen, z.B. Schallschutzmessungen, unangemessen. Das neue Gerätehaus wird von einem privaten Investor errichtet und von der Stadt Kreuztal angemietet. Dieses Modell wurde bereits beim Feuerwehrgerätehaus Buschhütten erfolgreich umgesetzt. Der 1,7 Millionen Invest lässt hoffen, dass die Löschgruppe Krombach mit ihren aktiven fünfunddreißig Feuerwehrfrauen und -männern gegen Jahresende endlich aus den beengten räumlichen Verhältnissender Krombach Halle ins neue Domizil an der Hagener Straße umziehen kann. Der Neubau ist derzeit für drei Fahrzeugplätze ausgelegt und wird durch Sanitär-, Büro-,  Schulungs- und Werkstatträume komplettiert. Die Erweiterungsoption für einen vierten Fahrzeugplatz ist gegeben. Das gesamte Gebäude wird von der Firma Günther als Generalunternehmer errichtet.